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Das Digitale Vermittlungssystem DVS-21 ist ein 4-Draht-System einschließlich zentraler Fernspeisung der angeschlossenen Geräte und arbeitet nach dem Verkehrswegeprinzip. Das System ist frei programmierbar und die ICS (Intercom Control Software) Anwendersoftware kann mit einem PC/Modem oder Notebook programmiert werden.

Die digitale Vermittlungszentrale ist modular in Form von Einschubtechnik aufgebaut, kompakt in der Ausführung und mit einheitlichen elektrischen Schnittstellen, welche unabhängig von der Anwendungsart sind.
Über einen passiven Kommunikationsbus werden alle Einschübe eines Systems von dem Prozessor-Einschub gesteuert.

Mit nur zwei Basis-Einschüben von standard Europakartenformat lassen sich Systeme bis zu 104 NF-Schnittstellen (z.B. Sprech-
stellen) bzw. bis zu 6000 Watt Beschallungsleistung steuern. Durch Verknüpfung von Systemen über serielle Schnittstellen-Einschübe lassen sich Großanlagen in der Größenordnung von 600 Sprechstellen und/oder 20 kW Beschallungsleistung aufbauen.


Jedes System verfügt über 48 Verkehrswege, wobei auch die Gruppen- oder Sammelrufe wie die Selektivverbindungen bei Aktivierung lediglich einen Verkehrsweg belegen.


Die Benutzer-Software ICS ist unter Windows 9x/ME und Windows NT/2000 oder höher zu bedienen.
Diese Software ist menügeführt, graphisch unterstützt und für Anwender einfach zu bedienen.


Eine Vielzahl praxisbezogener Anwendungsprogramme stehen allen Benutzern einheitlich zur Verfügung. Selbst hochkomplexe Alarm-Ablauf-Steuerungen lassen sich über Verknüpfungs-
programme und Flags realisieren.

Die Baugruppen-Verdrahtung und Verteilerbelegung im Zentralschrank werden vom Programm automatisch generiert.

Der Prozessor-Einschub kann gleichzeitig 4 Programmstände speichern und die automatische Aktivierung eines Programms oder die Rückkehr zum Ausgangsprogramm, jeweils durch Datenbankwechsel, benötigt lediglich bis zu 60 Sekunden. Änderungswünsche während Inbetriebnahmen können nunmehr spontan erfüllt werden. Das System wird permanent mit Hilfe automatischer Einzel- oder Sammelstörmeldung überwacht.

Simulations- und Testprogramme stehen mit dem ICS ebenfalls zur Verfügung.


Auch der mechanische und elektrische Aufbau ist für die unterschiedlichen Schnittstellen-Einschübe einheitlich gestaltet, so, dass Vorverdrahtungen ohne Kenntnis der zukünftigen Anwendungen möglich sind.
Die Zustandserkennung der Anlagen ist auch ohne komplizierte Messgeräte über ein ausgeklügeltes System von Leuchtdioden-Anordnungen auf den Einschüben einfach zu erkennen.


Einschübe zur Anbindung des DVS-21-Systems an bestehende Kommunikationsanlagen fremder Hersteller stehen zur Verfügung und selbst der Ersatz und/oder Nachrüstung der Fremdzentralen unter Beibehaltung der vorhandenen Peripherie, z.B. Sprechstellen und Lautsprecher, ist durchführbar.


Die Basis-Einschübe eines jeden Systems:

  •  der System-Versorgungs-Einschub SV01 versorgt ein Prozessor-       system mit der benötigten Leistung und Betriebsspannung,

  •  der Prozessor-Einschub CPU1 dient zur Adressierung und Steuerung       eines Systems,

    wobei der Kartenselektdecodier-Einschub KSDE die Erweiterung der adressierbaren Karten eines Prozessorsystems bei ELA- und Ersatzzentralen ermöglicht.


    Die Schnittstellenkarten werden je nach Anwendungsfall eingesetzt:

  •  der NF-Schnittstellen-Einschub 4NSA zum Anschalten von
          Sprechstellen und zur niederfrequenten Kopplung anderer Systeme,

  •  der Universal Schnittstellen-Einschub USE1 mit RS485 und RS232 zur
          seriellen Kopplung und zusammen mit einem Konverter als elektro-
          optischer Wandler für LWL-Netze,

  •  der Universal Schnittstellen-Einschub USE2 zur analogen Kopplung
          z.B. von Funkanlagen und Telefonsystemen einschließlich schnurlose
          Telefone nach dem DECT-Standard,

  •  der Universal I/O-Schnittstellen-Einschub 4IOS mit 8 Optokoppler-
          Eingängen und 4 Relais-Ausgängen mit potentialfreien Umschalt-
          kontakten, z.B. zur Kopplung der BMA,

  •  der digitale Speicher-Einschub DSS1 zur Speicherung von Ton und
          Text, auch RAM-Bereich mit zeitlich versetzter Ausgabemöglichkeit,
          und für den Einsatz als Tonrufauswerter für Funkmagazine,

  •  der digitale Verstärker-Einschub V100 (siehe unten).


  • Für den Ersatz von Fremdanlagen:

  •  der NF-Schnittstellen-Einschub 4NPA zur Anschaltung vorhandener analoger Fremdsprechstellen,

  •  der Linien-Einschub 24LI zur Ansteuerung der Linien vorhandener Fremdsprechstellen (auch Kransprechstellen),

  •  der Zwei-Zentralen-Verbindungs-Einschub 4ZZA zur Kopplung und Kommunizierung mit Sprechstellen analoger Fremdanlagen.

  • Der digitale Verstärker-Einschub V100 in Kompaktausführung setzt ganz neue Maßstäbe.

    Der Verstärker hat eine Ausgangsleistung von 100 W und Systeme von 5, 10 oder 15 kW und mehr lassen sich in Baugruppenträgern aufbauen. Dieser wird zur großflächigen Beschallung, zur Erhöhung der Sprechstellen-Ausgangsleistung oder auch als Havarie-Verstärker eingesetzt. Eine Leitungs- bzw. Lautsprecher-Überwachung durch automatische Schleifenmessung, Vergleich mit dem Referenzwert und Fehl- bzw. Abweichmeldung gehören ebenfalls zum Leistungsmerkmal dieses Verstärkers.

    Die Anwendungsart und Leistungsmerkmale werden mit der Anwender-Software ICS bestimmt.